Gruußwort der Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz
Christine Clauß MdL



Sehr geehrte Damen und Herren,

herzlich willkommen in Leipzig, herzlich willkommen zu Ihrem 13. Kongress der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin.

Ich freue mich sehr, dass Sie dieses Jahr für Leipzig als Tagungsort entschieden haben, um auch auf diesem Kongress den Wissensaustausch im Bereich der Intensiv- und Notfallmedizin, die interdisziplinäre Kommunikation auf allen Versorgungsebenen und die Zusammenarbeit zwischen den wissenschaftlichen Gesellschaften und Verbänden, die sich mit Fragen der Intensiv- und Notfallmedizin befassen, zu vertiefen und gemeinsam eine intensivere Öffentlichkeitsarbeit zu leisten.

Schon allein die breite Palette an Fachthemen würde Tage füllen. Aber Sie werden Ihrer Verantwortung im besonderen Maße gerecht und setzen sich auch mit ethischen Themen auseinander. Dabei streifen Ihre Vorträge und Workshops neben konkreten notfallmedizinischen Themen auch viele Themen, die auch für mein Haus, das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, interessant sind: Fragen der Arzneimittelsicherheit, der Patientensicherheit, von Blutprodukten, der Telemedizin, aber auch der Krankenhaushygiene. Besonders am Herzen liegt mir dabei die Initiative vieler Fachverbände und Institutionen, die mit einem Memorandum für einen Nationalen Sepsisplan die notwendigen Rahmenbedingungen festschreiben wollen, um in Deutschland die Erkrankungshäufigkeit an Sepsis mit allen damit verbundenen Komplikationen zu senken. Das ist der richtige Weg.

Und noch eines verbindet uns: die Herausforderung des demografischen Wandels. Die wachsende Zahl älterer Menschen schafft auch in der Notfall-und Intensivmedizin neue Schwierigkeiten. So wird nicht nur die Anzahl von Notarzteinsätzen bei älteren Menschen steigen, sondern auch die Anzahl von Operationen bei älteren Patienten. Die Versorgung und Pflege von im-mer mehr und immer älteren Patienten braucht neue Strategien und Lö-sungsansätze. Sie stellen sich dieser Aufgabe.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen interessante Vorträge, zukunftsorientierte Ideen und motivierende Gespräche. Und natürlich auch ein bisschen Zeit, die Einmaligkeit unserer Stadt Leipzig zu entdecken und zu genießen.

Mit freundlichen Grüßen

Christine Clauß MdL
Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz